Die Geschichte und Bedeutung von Software

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Jedes Mal, wenn Sie einen Computer, ein Smartphone, eine Videospielkonsole oder viele andere elektronische Geräte benutzen, verwenden Sie etwas, das auf Software läuft. Manche Software ist sehr komplex, während andere Software recht einfach ist und nur für wenige verschiedene Aufgaben entwickelt wurde. In jedem Fall ist die Software tatsächlich die neueste Umsetzung von etwas, das es schon seit geraumer Zeit gibt.

Software wurde entwickelt, um die Bedürfnisse von frühen Computerprogrammierern zu erfüllen. Computer, selbst die modernen von heute, können tatsächlich keine menschliche Sprache verstehen. Stattdessen funktionieren sie alle mit Binärcode, einer Abfolge von Einsen und Nullen. Einige der ersten Computer wurden direkt im Binärcode programmiert, aber das war eine lange, mühsame Aufgabe, die nur wenige Menschen tatsächlich durchführen konnten. Um das Programmieren zu erleichtern, wurden verschiedene Programmiersprachen entwickelt. Dies führte zur Entstehung von Software, die gewissermaßen als Übersetzer dient. Computernutzer geben dem Computer über die Software-Oberfläche Anweisungen. Diese Anweisungen werden dann von der Software in eine Sprache übersetzt, die der Computer verstehen kann.

Bevor die Software, wie wir sie heute kennen, entwickelt wurde, gab es einige verschiedene frühe Versuche, Computer zu programmieren. Lochkarten waren die ersten. Diese Karten waren einfache Papierkarten mit Reihen von Punkten. Wenn der Punkt gelocht war, stellte er eine Null dar. Wenn nicht, war es eine Eins. Später wurden diese Karten durch Magnetbandrollen ersetzt. Das war platzsparender, da das Lagern von Stapeln von Karten sehr unpraktisch war, aber es erforderte dennoch viel Zeit und Arbeit, um zu programmieren.

Die frühen Jahre der Software

Der eigentliche Begriff „Software“ wurde erst Ende der 1950er Jahre verwendet. In dieser Zeit wurden verschiedene Arten von Programmiersoftware entwickelt. Viele der frühen Softwareprodukte waren nicht kommerziell erhältlich; stattdessen mussten Computernutzer (hauptsächlich Wissenschaftler und große Unternehmen) ihre Software oft selbst schreiben. Dies hatte einige Vorteile: Die Software war auf die spezifischen Bedürfnisse des Nutzers zugeschnitten, und der Nutzer wusste genau, was die Software tat. Die Nachteile überwogen jedoch deutlich. Jedes Unternehmen oder Labor musste jemanden haben, der in der Lage war, den Computer zu programmieren, und die Software konnte oft nicht an andere weitergegeben werden, da sie für ein bestimmtes Computersystem entwickelt worden war.

Als Computer klein genug wurden, um an Einzelpersonen verkauft zu werden, wurde Software weitaus verbreiteter. Heimanwender konnten ihre Computer nicht selbst programmieren – der Durchschnittsmensch wollte sich nicht die Zeit nehmen, Programmiersprachen zu erlernen. Stattdessen wurde das Betriebssystem entwickelt. Diese spezielle Software steuerte den Computer und startete andere Software nach Bedarf des Nutzers. Eines der ersten Betriebssysteme war MS-DOS, das Betriebssystem, das viele der frühen IBM-Computer verwendeten.

IBM begann Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre mit dem Verkauf von Software. Dies war das erste Mal, dass kommerzielle Software für den durchschnittlichen Kunden verfügbar war, und die Möglichkeit, verschiedene Arten von Programmen zu jedem Computer hinzuzufügen, wurde schnell populär.

Software-Änderungen Im Laufe Der Jahre

5.25"-Diskette

Software ist im Laufe der Jahre immer komplexer geworden. In den frühen Tagen wurden Befehle eingegeben, und frühe Software akzeptierte nur Tastatureingaben. Da Disketten nur eine sehr geringe Menge an Daten speichern konnten und die meisten Personal Computer keine tatsächliche Festplatte hatten, musste Software sehr einfach sein. Das änderte sich, als sich die Computerhardware weiterentwickelte.

Als Festplatten zum Standard in Personal Computern wurden, konnte Software auf dem Computer installiert werden, bevor er den Händler verließ. Dies ermöglichte es Computerfirmen, Betriebssysteme und Software mit den Computern zu bündeln, wie es zuvor nicht möglich war. Es wurde auch möglich, größere Softwarepakete auf Computern zu laden, ohne dem Kunden einen Stapel von Disketten zu schicken. Nun konnten Benutzer zwischen verschiedenen Programmen wechseln, ohne die Disketten zu wechseln – etwas, das die Computerarbeit erheblich effektiver machte.

Als CD-ROMs zum Standard wurden, konnten größere Softwarepakete schnell, einfach und relativ kostengünstig verteilt werden. CDs konnten wesentlich mehr Informationen speichern als Disketten, und Programme, die zuvor auf ein Dutzend Disketten verteilt waren, passten auf eine einzige CD. Sie wurden schnell zum Standard in der Softwareverteilung, und Mitte der 2000er Jahre waren Diskettenlaufwerke keine Standardausstattung mehr in Computern. Die Entwicklung von DVDs, die noch mehr speichern als CDs, hat es ermöglicht, Programmpakete wie die Microsoft Office Suite auf einer einzigen Disc unterzubringen.

Doch dank des Internets werden mittlerweile selbst DVDs überflüssig. Viele Menschen kaufen und direkt

Die Zukunft der Software

Cloud computing

Die Technologie entwickelt sich ständig weiter, und es ist schwierig zu sagen, was die Zukunft der Software bereithält. Da Dienste wie das Cloud Computing inzwischen angeboten werden, müssen Benutzer keine Software mehr auf ihren Computern herunterladen – sie können Programme direkt aus der Cloud mit minimaler Installation ausführen. Natürlich erfordert dies eine stabile, schnelle Internetverbindung, aber da das Internet immer schneller wird und mehr Menschen über stärkere, zuverlässigere Internetverbindungen verfügen, wird das kein Problem mehr sein.

Während künstliche Intelligenz und selbstbewusste Roboter wie Science-Fiction erscheinen, ist es tatsächlich möglich, dass die Computer der Zukunft in der Lage sein werden, sich selbst zu programmieren. Fortgeschrittene Programme könnten in der Lage sein, Code für neue Programme zu entwickeln, basierend auf dem, was der Benutzer eingibt oder benötigt. Sie könnten sogar in der Lage sein, neue, verbesserte Versionen von sich selbst zu erstellen oder völlig neue Betriebssysteme zu entwerfen. Vielleicht müssen wir künftig nicht einmal mehr Tastatur und Maus verwenden, um Software zu bedienen – vielleicht können wir dem Computer unsere Befehle einfach denken!

Cite this article as: BSC Designer, "Die Geschichte und Bedeutung von Software," in Balanced Scorecard-Software mit 23 Vorlagen, November 11, 2020, https://bscdesigner.com/de/die-geschichte-von-software.htm.